Podiumsdiskussion mit Eva Kernbauer. Ausstellung Daniel Richter, Lonely Old Slogans, Wien.
3. Mai 2017
21er Haus
Podiumsdiskussion mit Eva Kernbauer. Ausstellung Daniel Richter, Lonely Old Slogans, Wien.
3. Mai 2017
21er Haus
Vortrag Eva Kernbauer „Bildende Kunst. Künstlerische Praxis als Wissensvermittlung“
6.-8. April 2017
Depot, Wien
http://www.iwk.ac.at/archives/3887
Im Rahmen der Tagung wird die Frage diskutiert, inwieweit ästhetische Erfahrungsweisen – samt ihrer Praktiken, den Institutionen, in denen diese initiiert werden, und der Zeit, in der sie sich vollziehen – einander ähnlich sind, ob sie Gemeinsamkeiten aufweisen und wenn ja, wie diese, präziser als in den bestehenden Debatten, formuliert werden können. Die Beiträge kreisen mithin um die Heterogenität ästhetischer Erfahrungsweisen sowie der an diese gebundenen Praktiken und widmen sich dem Ziel, besser zu verstehen, welche Chancen und welche Probleme spezifisch mit diesen verbundenen Bildungsprozessen sich eröffnen können.
Marietta Kesting, „Trance, Rave und Ritual – The Museum of Trance in Haiti”, in: S. Witzgall (Hg.) Reale Magie, Diaphanes 2017, 199-212.
https://diaphanes.net/titel/reale-magie-3684
Gerade in den westlichen Gesellschaften lässt sich derzeit ein erneutes und sehr lebendiges Interesse an magischen Praktiken und okkultem Wissen beobachten. Das Magische und Okkulte scheint sich derzeit nicht nur zu einem gesamtgesellschaftlichen Populärphänomen zu entwickeln, sondern wird auch im akademisch-wissenschaftlichen Bereich intensiv diskutiert. Das Buch »Reale Magie« untersucht die gegenwärtige Realität des Magischen und die Wiederentdeckung von Magie und Okkultismus in den Künsten, den Wissenschaften und der Alltagskultur. Es fragt nach den aktuellen westlichen Residuen und Praxisformen von Magie, nach möglichen Potentialen magischen Denkens in einer weitgehend von ökonomisierter Zweckrationalität bestimmten Welt, aber auch nach den Kehrseiten des Okkulten.
Mit Beiträgen von: Carl Abrahamsson, Melanie Bonajo, Genesis Breyer P-Orridge, Mariechen Danz, Demdike Stare (Miles Whittaker und Sean Chanty), Karianne Fogelberg, Susan Greenwood, Christoph Keller, Marietta Kesting, Verena Kuni, Annika Lundgren, Kadri Mälk, Jussi Parikka, Marco Pasi, Kerstin Stakemeier, Michael Taussig, Jeremy Wade, Susanne Witzgall.
Nr. 61 (2017)
Dated Formats Now: Material Practices in Audiovisual Art
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Inhaltsverzeichnis
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Editorial
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Introduction. Dated Formats Now: Material Practices in Audiovisual Art
Kristina Pia Hofer, Marietta Kesting
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Kristina Pia Hofer, Axel Stockburger
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Laura U. Marks
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Andy Birtwistle
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Gabriele Jutz
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Kristina Pia Hofer, Marietta Kesting
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Wutland
Henrike Naumann
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Furnituring the Future: Henrike Naumann’s Piece of Carpet
Katrin Köppert
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Kathrin Peters und Andrea Seier, Hg. (2016): Gender & Medien-Reader. Zürich, Diaphanes.
Melanie Letschnig
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Katharina Sykora (2015): Die Tode der Fotografie II. Tod, Fototheorie und Fotokunst. Paderborn, Wilhelm Fink Verlag
Maria Schindelegger
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Dated Formats Now: Material Practices in Audiovisual Art
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Lisa Kuppler: Hard-Boiled Woman Revisited – Jessica Jones im Marvel Cinematic Universe
Julie Miess: All Tomorrow’s Monsters
Marietta Kesting: Goldene Zitronen – Race, Klasse und Gender in Beyonces „Lemonade“
Moderation: Eva Boesenberg
Ort: Institute for Cultural Inquiry, Berlin, Christinenstr. 18/18, Haus 8
Eine Veranstaltung des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem ICI Berlin, unterstützt vom Zentrum Jüdische Studien
Vortrag Eva Kernbauer „With your back to the future: on right senses and left melancholia“
27.-28. Januar 2017
Universität für angewandte Kunst Wien
Veranstaltet von Helmut Draxler und Eva Maria Stadler.
http://kunsttheorie.uni-ak.ac.at/krise-als-form-symposium/
http://www.alphavillejournal.com/Issue12/12_2Article_Kesting.pdf
Marietta Kesting „Performing Histories with Obsolete Media-The Example of a South African Photo-Film“, peer-reviewed, in Alphaville # 12, Winter 2016/17.
Panel mit Eva Kernbauer: „Die Konsequenz(en) der Geschichte“,
16. November 2016
Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg
Veranstaltet von Lars Blunck und Kerstin Stakemeier.
www.adbk-nuernberg.de/diskurs/symposien/die-konsequenz-en-der-kunst/
Die Philosophin Alenka Zupančič schlug 2015 den Begriff der Konsequenz als Maßstab unseres Denkens vor: Es komme darauf an, alles in seiner Konsequenz zu verbinden, statt es nur seiner Norm nach zu wiederholen. Mit Zupančič lässt sich auch nach der Konsequenz der Kunst fragen, nach ihren Folgen ebenso wie nach ihrer Folgerichtigkeit. Und gerade in dieser Verbindung scheint der Begriff der Konsequenz in der Kunst heute dringlicher denn je, denn er begreift die Kunst nicht nur von ihren Produkten und deren Verwertungen her, sondern auch als Gefüge von Handlungen – von Handlungen mit Konsequenz(en).
Im Sommer- und Wintersemester 2016 veranstaltete die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg eine Reihe von drei Podiumsdiskussionen, in denen KünstlerInnen, TheoretikerInnen und WissenschaftlerInnen den Begriff der Konsequenz in Diskussionen miteinander immer weiter aufspannten. Als Abschluss der Reihe hielt schließlich Alenka Zupančič einen auf diese Diskussionen aufbauenden Vortrag zu ihrem Begriff der Konsequenz.
Das dritte Panel handelte von den „Konsequenz(en) der Geschichte“. Eva Kernbauer (Wien), Sven Lütticken (Amsterdam) und Holger Kube Ventura (Tübingen) reflektierten den doppelten Dualismus von Gegenwart und Geschichte, von Relevanz und Konsequenz. Wie geschichtsvergessen oder wie geschichtsversessen muss oder darf künstlerisches Handeln heute sein, um als konsequent gelten zu dürfen? Der Begriff Geschichte kann hierbei ganz Unterschiedliches meinen, sei es die „gemeinsam geteilte Vergangenheit“, die „individuell unmittelbar erlebte Handlung“ (Y. Dziewior) oder etwa das Modell einer zeitlichen Folgelogik. Folgte der Imperativ des Zeitgenössischen in und seit der Moderne noch dem Bruch mit der Vergangenheit, fragt sich nunmehr, ob künstlerisches Handeln sich heute allein aus der Kunst – aus der Relevanz für die Kunst – rechtfertigen lässt oder ob sich künstlerische Praxis nicht auf ihre Folgehaftigkeit zu verpflichten hat.
Vortrag Kristin Pia Hofer: „Amateurpornografie auf VHS: Empirische Annäherungen an einen schwer fassbaren Korpus“
20.Oktober 2016
Technisches Museum Wien
Mit Eva Kernbauer, organisiert von Eva Ehninger.
22. September 2016
Schaulager Basel
www.schaulager.org/de/schaulager/videoarchiv/video/2